Aktuelles

Stellungnahme des BUND Naturschutz

Der BUND Naturschutz Bamberg unterstützt die Pläne des Marktes Buttenheim zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Um die Klimakrise wenigstens abzumildern müssen wir möglichst schnell vollständig auf erneuerbare Energieträger umsteigen.
Ziel muss eine dezentrale Energieversorgung sein, die die Potentiale und die Wertschöpfung vor Ort unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Auge hat. Dabei stehen wir noch am Anfang.

Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern an der Stromerzeugung liegt in Deutschland, in Bayern, im Bereich der Klimaallianz Bamberg und in der Gemeinde Buttenheim erst bei knapp 50%. Betrachtet man den gesamten Energieverbrauch liegen wir in Deutschland noch bei einem Anteil an erneuerbaren Energieträgern von unter 20%. Trotz steigender Energieeffizienz und unserer Mahnung Energie einzusparen wird der Stromverbrauch in den nächsten Jahren aufgrund des verstärkten Einsatzes von Strom in den Bereichen Mobilität, Wärme und zur Erzeugung von Wasserstoff deutlich ansteigen. Deshalb müssen wir die Erneuerbaren Energien ausbauen. Der BUND Naturschutz begrüßt es, dass der Markt Buttenheim diese Aufgabe angeht.


Ein naturverträglicher Ausbau ist möglich

Wir erleben derzeit eine doppelte globale Krise, die nur gemeinsam gelöst werden kann: Die Klimaerhitzung und der dramatische Verlust der biologischen Vielfalt sind eng miteinander verwoben.
Der Erfolg der Energiewende ist dabei entscheidend für das Erreichen unserer Klimaziele, insbesondere des 1,5°C-Ziels, und damit auch wesentlich für den langfristigen Erhalt der biologischen Vielfalt.
Wir stellen nicht in Abrede, dass Windkraftanlagen einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen. Durch die übergeordnete Regionalplanung und die artenschutzrechtlichen Prüfungen im Genehmigungsverfahren kann aber ein naturverträglicher Ausbau gelingen.
Leider ist in Deutschland der notwendige Zubau von Windkraftanlangen in den letzten Jahren eingebrochen. Speziell in Bayern brachte eine überzogene Abstandsregelung (sogenannte 10H-Regelung) den Ausbau gänzlich zum Erliegen. Dadurch sind die auch nach naturschutzfachlichen Kriterien ausgewiesenen Windvorrangflächen blockiert. Dennoch haben die Gemeinden die Möglichkeit über die Bauleitplanung Windkraftprojekte anzuschieben, wie dies jetzt die Gemeinde Buttenheim vorhat.


Zum vorgesehenen Standort bei Tiefenhöchstadt

Der vorgesehene Standort nördlich von Tiefenhöchstadt ist der am besten geeignetste Standort im Markt Buttenheim. Das Windangebot ist bezogen auf unsere Region sehr gut. Die am nächsten gelegene Ortschaft Tiefenhöchstadt liegt im Tal mit steilen Hängen, sodass mögliche Windräder nur bedingt sichtbar wären. Kälberberg ist zumindest etwas nach Westen hin eingemuldet. Die vorgeschriebenen Abstände von wenigsten 700 m zu den

nächst gelegenen Ortschaften Tiefenhöchstadt und Kälberberg können gut eingehalten werden. Zum zusätzlichen Schutz gegenüber den Geräuschen der Windkraftanlagen sollten jedoch wenigstens 800 m, besser 900 m Abstand angestrebt werden. Diese vergrößerten Abstände sind am vorgesehenen Standort möglich und sollten ausgenutzt werden. Beide Ortschaften liegen nicht in der Hauptwindrichtung der möglichen Windradstandorte, was günstig für eine mögliche Belastung mit Geräuschen ist. Weitere Ortschaften liegen bereits in teils deutlich über 1 km Entfernung. Das Landschaftsbild betreffend ist die Jura-Hochfläche prinzipiell gut als Standort geeignet. Der Standort würde den bereits bestehenden Windpark nach Westen hin erweitern. Allerdings rückt der Standort unmittelbar an den Albtrauf. Durch die eingeschnittenen Täler beginnt sich der Albhochfläche im Bereich der

möglichen Windräder auszubuchten. Somit ist der Standort vom Landschaftsbild nicht optimal. Wir vom BUND Naturschutz vertreten jedoch die

Auffassung, dass optische Belange des gegenüber der Notwendigkeit der Erzeugung sauberen Stroms zurückstehen muss. Artenschutzrechtliche Belange müssen in der Bewertung im Laufe des Genehmigungsverfahrens noch untersucht werden.


Artenschutzrechtliche Prüfung

Durch den Bau von Windrädern können Konflikte mit dem Schutz von Großvögeln und Fledermäusen entstehen, vor allem indem es zu Kollisionen mit den Rotoren oder nachhaltigen Störungen von Brutvorkommen kommt. Mögliche Standorte für Windenergieanlagen werden in der Planungsphase genau überprüft, um das Vorkommen gefährdeter und geschützter Arten zu analysieren und entsprechende Auflagen vorzuschreiben. So können zu Zeiten hoher Flugaktivität Anlagen vorübergehend anhand festgelegter Abschaltintervalle außer Betrieb gesetzt werden. Außerdem werden mit Fledermaus-Detektoren die Zeiten erfasst, in denen Fledermäuse den Anlagen nahe kommen. Dem entsprechend können die Anlagen abgeschaltet werden. Bekannt sind derzeit Uhu-Vorkommen im Bereich von Frankendorf-Tiefenhöchstadt und ein Wanderfalken-Brutort direkt am Sender Kälberberg.

Dies wird in die Untersuchungen einfließen. Abgesehen von speziellen Vogelarten spielen bei der Anzahl getöteter Vögel vor allem Glasscheiben, der Verkehr, Hauskatzen und Freileitungen die entscheidende Rolle. Windkraftanlangen sind demgegenüber als Tötungsursache sehr selten.


Erich Spranger

2. Vorsitzender

Kreisgruppe Bamberg des BUND Naturschutz in Bayern e. V.

Bürgerentscheid am 26. September 2021

Am 26. September 2021 haben alle wahlberechtigten Buttenheimer die Möglichkeit, das Windkraftprojekt mit ihrer Stimme zu unterstützen und für eine nachhaltige Zukunft des Marktes Buttenheim zu stimmen.

Eine Umsetzung des Projektes erfolgt nur, wenn sich die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausspricht! Gleiches gilt für die Pläne des Marktes Buttenheim zur Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Gemeindegebiet. Mit dem Ziel einer konstanten Stromerzeugung sollten diese beiden Erzeugungsarten auf jeden Fall kombiniert werden. Gute Gründe für unsere Vorhaben:

  • Unser Beitrag zum Klimaschutz:
    • Die geplanten Windkraftanlagen erzeugen jeweils ca. 10 Mio. kWh pro Jahr, es werden somit ca. 3660 Tonnen CO2 pro Jahr und Anlage vermieden (Der CO2 Emissionsfaktor für den Strommix in Deutschland beträgt im Jahr 2020 366 g/kWh)
    • Bereits nach einem halben Jahr Betriebsdauer hat eine moderne Windkraftanlage so viel CO2 eingespart, wie für deren Errichtung benötigt wurde
    • Bereits vor Baubeginn ist eine Bürgschaft für den Rückbau der Windkraftanlagen zu hinterlegen. Beim Rückbau wird eine sehr hohe Recyclingrate erreicht
  • Unser Beitrag zur Energiewende:
    • Das geplante Vorranggebiet für Windkraftanlagen gehört zu den Windhöffigen am Westrand des Fränkischen Jura. Mit dem Vorranggebiet sichern wir uns einen wirtschaftlichen Standort für die CO2 neutrale Stromgewinnung mit Windkraftanlagen.
    • Mit dem Ausbau der Windkraft kann ein erheblicher Beitrag zur erneuerbaren Stromproduktion in Buttenheim geleistet werden.
    • Der Flächenbedarf für eine Windkraftanlage beträgt nur ca. 5.000 qm, somit kann auf einer relativ kleinen Fläche eine große Menge Strom erzeugt werden
    • Windkraftanlagen ergänzen in Ihrer Erzeugungsstruktur sowohl über dem Tag, als auch saisonal die regenerative Stromerzeugung mit  PV-Anlagen
  • Unser Beitrag zum Artenschutz:
    • Naturschutzverbände (BN, LBV) bewerten das geplante Vorranggebiet als grundsätzlich geeignet und sprechen sich für die Umsetzung des Projektes aus
    • Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) muss eine spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung (SAP) durchgeführt werden. Erst wenn diese positiv ausfällt und der Betrieb der Windkraftanlagen mit den naturschutzrechtlichen Belangen vereinbar ist, wird eine Genehmigung erteilt.
    • Auch während des Betriebs der Windkraftanlagen wird im Rahmen eines Monitorings die Auswirkungen auf geschützte Tierarten weiter verfolgt
  • Unser Beitrag zum Schutz der Bevölkerung:
    • Aufgrund der Topografie ist die Beeinträchtigung der Anlieger durch Schall und Schattenwurf sehr gering. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG wird mit aufwendigen, standortbezogenen Gutachten sicher gestellt, dass beim späteren Betrieb der Anlagen die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.
  • Unser Beitrag zur Bürgerbeteiligung:
    • Das Projekt ist zu 100 % in der Hand des Marktes Buttenheim. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort.
    • Es ist geplant, dass sich die Bürger an dem Projekt finanziell beteiligen können, um so am wirtschaftlichen Erfolg teilzuhaben.
    • Die Kommune erhält gem. EEG 2021 eine direkte Beteiligung von 0,2 Cent pro erzeugter kWh und die anfallende Gewerbesteuer, dies kommt letztendlich allen Bürgern zugute!

Die Herausforderung

Der Ausstieg aus der Atomkraft ist ebenso beschlossene Sache wie das Ende der Kohleverbrennung. Gleichzeitig stoßen große Stromtrassen, die Nord- und Süddeutschland verbinden, auf große Ablehnung in der Bevölkerung. Die Konsequenz daraus ist die Notwendigkeit einer zunehmend dezentralen, regionalen Stromerzeugung. Neben Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik spielt in hiesigen Breiten vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Anders als oftmals kommuniziert, sind auch in Süddeutschland Standorte mit einer geeigneten Topografie wirtschaftlich zu betreiben.

Auch wenn davon auszugehen ist, dass in Deutschland in den kommenden Jahren aufgrund neuer Technologien und großer

Einsparpotenziale der Energieverbrauch insgesamt sinken wird, wird der Strombedarf deutlich steigen (Elektrifizierung des Verkehrs).
Aktuell deckt der Markt Buttenheim ca. 50 % seines Strombedarfs durch Erneuerbare Energien. Wenn wir unseren CO2-Ausstoß maßgeblich senken wollen, dürfen wir aber nicht nur an unseren augenblicklichen Stromverbrauch denken. Über kurz oder lang werden auch die Bereiche Wärme und Mobilität zum Klimaschutz beitragen müssen, indem wir auch hier Kohle, Öl und Gas durch Strom aus Erneuerbaren Energien ersetzen.

Selbst wenn der Markt Buttenheim irgendwann 100 % seines Energiebedarfs durch regenerative Energiequellen decken kann, heißt dies jedoch nicht, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Genauso wie die städtischen Zentren eine Verantwortung zur Versorgung des Umlands mit Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsvorsorge oder kulturellen Angeboten haben, hat das ländliche Umland eine Verantwortung zur Versorgung der Zentren mit Nahrungsmitteln oder eben Energie. Das ist ein Geben und Nehmen, nur so funktioniert unsere Gesellschaft.

Der Markt Buttenheim möchte auf keinen Fall, dass im Zuge der Energiewende (inter-)nationale Unternehmen Profite auf Kosten der lokalen Bevölkerung machen. Der Markt Buttenheim ist deshalb zu jedem Zeitpunkt Herr des Verfahrens.

Voraussetzung für eine Umsetzung des Vorhabens ist die Zustimmung der Bevölkerung, die förmlich befragt werden soll.

Ihr Bürgermeister

Michael Karmann

Die Herausforderung

Der Ausstieg aus der Atomkraft ist ebenso beschlossene Sache wie das Ende der Kohleverbrennung. Gleichzeitig stoßen große Stromtrassen, die Nord- und Süddeutschland verbinden, auf große Ablehnung in der Bevölkerung. Die Konsequenz daraus ist die Notwendigkeit einer zunehmend dezentralen, regionalen Stromerzeugung. Neben Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik spielt in hiesigen Breiten vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Anders als oftmals kommuniziert, sind auch in Süddeutschland Standorte mit einer geeigneten Topografie wirtschaftlich zu betreiben.

Auch wenn davon auszugehen ist, dass in Deutschland in den kommenden Jahren aufgrund neuer Technologien und großer Einsparpotenziale der Energieverbrauch insgesamt sinken wird, wird der Strombedarf deutlich steigen (Elektrifizierung des Verkehrs).

Aktuell deckt der Markt Buttenheim ca. 50 % seines Strombedarfs durch Erneuerbare Energien. Wenn wir unseren CO2-Ausstoß maßgeblich senken wollen, dürfen wir aber nicht nur an unseren augenblicklichen Stromverbrauch denken. Über kurz oder lang werden auch die Bereiche Wärme und Mobilität zum Klimaschutz beitragen müssen, indem wir auch hier Kohle, Öl und Gas durch Strom aus Erneuerbaren Energien ersetzen.

Selbst wenn der Markt Buttenheim irgendwann 100 % seines Energiebedarfs durch regenerative Energiequellen decken kann, heißt dies jedoch nicht, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Genauso wie die städtischen Zentren eine Verantwortung zur Versorgung des Umlands mit Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsvorsorge oder kulturellen Angeboten haben, hat das ländliche Umland eine Verantwortung zur Versorgung der Zentren mit Nahrungsmitteln oder eben Energie. Das ist ein Geben und Nehmen, nur so funktioniert unsere Gesellschaft.

Der Markt Buttenheim möchte auf keinen Fall, dass im Zuge der Energiewende (inter-)nationale Unternehmen Profite auf Kosten der lokalen Bevölkerung machen. Der Markt Buttenheim ist deshalb zu jedem Zeitpunkt Herr des Verfahrens.

Voraussetzung für eine Umsetzung des Vorhabens ist die Zustimmung der Bevölkerung, die förmlich befragt werden soll.

Ihr Bürgermeister

Michael Karmann

Die Herausforderung

Der Ausstieg aus der Atomkraft ist ebenso beschlossene Sache wie das Ende der Kohleverbrennung. Gleichzeitig stoßen große Stromtrassen, die Nord- und Süddeutschland verbinden, auf große Ablehnung in der Bevölkerung. Die Konsequenz daraus ist die Notwendigkeit einer zunehmend dezentralen, regionalen Stromerzeugung. Neben Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik spielt in hiesigen Breiten vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Anders als oftmals kommuniziert, sind auch in Süddeutschland Standorte mit einer geeigneten Topografie wirtschaftlich zu betreiben.

Auch wenn davon auszugehen ist, dass in Deutschland in den kommenden Jahren aufgrund neuer Technologien und großer Einsparpotenziale der Energieverbrauch insgesamt sinken wird, wird der Strombedarf deutlich steigen (Elektrifizierung des Verkehrs).

Aktuell deckt der Markt Buttenheim ca. 50 % seines Strombedarfs durch Erneuerbare Energien. Wenn wir unseren CO2-Ausstoß maßgeblich senken wollen, dürfen wir aber nicht nur an unseren augenblicklichen Stromverbrauch denken. Über kurz oder lang werden auch die Bereiche Wärme und Mobilität zum Klimaschutz beitragen müssen, indem wir auch hier Kohle, Öl und Gas durch Strom aus Erneuerbaren Energien ersetzen.

Selbst wenn der Markt Buttenheim irgendwann 100 % seines Energiebedarfs durch regenerative Energiequellen decken kann, heißt dies jedoch nicht, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Genauso wie die städtischen Zentren eine Verantwortung zur Versorgung des Umlands mit Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsvorsorge oder kulturellen Angeboten haben, hat das ländliche Umland eine Verantwortung zur Versorgung der Zentren mit Nahrungsmitteln oder eben Energie. Das ist ein Geben und Nehmen, nur so funktioniert unsere Gesellschaft.

Der Markt Buttenheim möchte auf keinen Fall, dass im Zuge der Energiewende (inter-)nationale Unternehmen Profite auf Kosten der lokalen Bevölkerung machen. Der Markt Buttenheim ist deshalb zu jedem Zeitpunkt Herr des Verfahrens.

Voraussetzung für eine Umsetzung des Vorhabens ist die Zustimmung der Bevölkerung, die förmlich befragt werden soll.

Ihr Bürgermeister

Michael Karmann

Die Beteiligten

Das Vorhaben wurde durch den Markt Buttenheim initiiert und soll auch durch den Markt Buttenheim federführend umgesetzt werden. Unterstützt wird die Verwaltung durch die Allianz Regnitz-Aisch (Niklas Rhein) und die Windkümmerer der Energieagentur Nordbayern (Hubert Treml-Franz,  Wolfgang Böhm und Markus Ruckdeschel). Zur praktischen Umsetzung des Projektes wird sich der Markt Buttenheim zu gegebener Zeit eines Fachplanungsbüros bedienen. Der spätere Betrieb der Anlagen soll über ein Bürgerbeteiligungsmodell erfolgen. So stellen wir sicher, dass der finanzielle Mehrwert der Anlagen vor Ort bleibt!

Das Gebiet

Aufgrund der topographischen Lage und der damit verbundenen Windhöffigkeiten bietet sich eine westliche Erweiterung des bestehenden Windparks „Oberngrub“ an. Infolge der 10H-Regelung in Bayern muss bei Nichteinhaltung ein Bebauungsplanverfahren durch die Kommune durchgeführt werden. Dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und anderen Beeinträchtigungen wird dabei unter Berücksichtigung der standortspezifischen Gegebenheiten mit einem ausreichenden Abstand Rechnung getragen.

Was bisher geschah ...

September 2020 Bewerbung Initiative Aufwind
Bewerbung Initiative Aufwind

Der Markt Buttenheim bewirbt sich gemeinsam mit dem Markt Eggolsheim bei der Initiative "Aufwind" des Bayerischen Wirtschaftsministeriums für die Unterstützung eines sog. Windkümmerers.

Dezember 2020 Auftakt Initiative Aufwind
Auftakt Initiative Aufwind

Nachdem die beiden Marktgemeinden den Zuschlag für die Windkümmerer erhalten haben, folgen erste Abstimmungsgespräche. Die Gebietskulisse für mögliche Vorranggebiete wird festgelegt und von den Windkümmerern mit der Regierung von Oberfranken diskutiert. Ergebnis: Die Hochfläche zwischen Frankendorf und Tiefenstürmig scheidet aufgrund erheblicher naturschutzfachlicher Bedenken aus. Die "Lange Meile" östlich von Tiefenstürmig sowie die Gebiete westlich und südlich des bestehenden Windparks "Oberngrub" werden weiteren Prüfungen unterzogen.

Februar/März 2021 Abstimmung Nachbargemeinden
Abstimmung Nachbargemeinden

Um Konflikte frühzeitig erkennen und ausräumen zu können, werden die Nachbargemeinden Heiligenstadt, Unterleinleiter, Ebermannstadt und Strullendorf über das Vorhaben der Ausweisung neuer Vorrangflächen für Windenergieanlagen informiert. Konsens unter den Bürgermeister*innen ist, dass eine breite Befürwortung der Bevölkerung Voraussetzung für eine Umsetzung ist. Gleichzeitig werden weitere technische und rechtliche Details geklärt. Es finden Gespräche mit dem Luftfahrtbundesamt, den Unteren Naturschutzbehörden, dem Bund Naturschutz sowie dem Landesbund für Vogelschutz statt.

April 2021 Bürgerinformation
Bürgerinformation

Am 9. April 2021 informieren der Markt Buttenheim und der Markt Eggolsheim in einer abgestimmten Veröffentlichung in ihren Amtsblättern die Bevölkerung über das Vorhaben und den aktuellen Planungsstand.

Am 15. April spricht sich der Marktgemeinderat Buttenheim einstimmig für eine Weiterführung der Bemühungen zur Errichtung neuer Windenergieanlagen auf dem Gemeindegebiet aus. Bürgermeister Karmann betont die Verantwortung jeder Kommune und jedes Einzelnen seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Im Amtsblatt vom 23. April informiert der Markt Buttenheim ausführlich über seine Bestrebungen.

In seiner Sitzung am 27. April beschloss der Marktgemeinderat Eggolsheim, das Thema Windkraft nicht weiter zu verfolgen.

Mai 2021 Woher kommt unser Strom?
Woher kommt unser Strom?

Im Amtsblatt vom 21. Mai erläutert der Markt Buttenheim den aktuellen Stromverbrauch, die aktuelle Stromerzeugung und den zukünftig zu erwartenden Strombedarf im Markt Buttenheim.

Juni 2021 Flyer & Homepage
Flyer & Homepage

Dem Amtsblatt vom 4. Juni legte der Markt Buttenheim einen Informationsflyer bei. Darin befinden sich Informationen zum Projekt und dem relevanten Gebiet nördlich von Tiefenhöchstadt. Zeitgleich geht die neue Webseite mit ausführlichen Informationen rund um die Windkraft online.

Juli 2021 Bürgerinformation
Bürgerinformation

Am Freitag, den 16. Juli fand in Kälberberg eine Informationsveranstaltung für alle Einwohner der Ortschaften Tiefenhöchstadt, Kälberberg und Hochstall sowie für die Eigentümer von Grundstücken innerhalb des geplanten Vorranggebietes statt. Es wurde der aktuelle Verfahrensstand erläutert sowie auf Fragen aus der Bürgerschaft eingegangen.

Juli 2021 Infomarkt Windkraft
Infomarkt Windkraft

Am Sonntag, den 25. Juli fand im Pausenhof der Deichselbachschule in Buttenheim ein Informationsmarkt statt. An den Ständen wurden die verschiedenen Aspekte der Windkraft erklärt (→ Standübersicht). 

Durch das offene Format konnten die Referenten ausführlich auf die individuellen Fragen der Besucher eingehen.

   

   

 

September 2021 Bürgerentscheid
Bürgerentscheid

Im September 2021 wurden zur Vorbereitung auf anstehende Wahlen weitere Informationen an die Bürgerinnen und Bürger übermittelt.

Flyer Windkraft
Flyer Solarenergie

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Grundsätzliches

Die 10H-Regelung wurde im November 2014 von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen und ist einzigartig im Bundesgebiet. Sie besagt, dass die im Baugesetzbuch bisher vorgesehene Privilegierung von Windrädern im Außenbereich künftig nur noch gilt, wenn einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu geschützten Wohngebäuden eingehalten wird (Art. 82 Abs. 1 Bayerische Bauordnung –BayBO).
Soll dieser Abstand unterschritten werden, muss die Gemeinde durch Darstellung im Flächennutzungsplan und Aufstellung eines Bebauungsplans Baurecht schaffen. Es gelten dann die allgemeinen Bestimmungen aus dem Immissionsschutzrecht sowie der Bayerischen Bauordnung.
Dieses Verfahren erhöht den Aufwand zur Errichtung von Windrädern enorm, bietet aber den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Nachbarkommunen deutlich mehr Mitsprache.
Zusätzlich muss der Regionale Planungsverband in Oberfranken die Flächen, die bislang noch nicht im Regionalplan enthalten sind, als Windvorranggebiet ausweisen.

Der Strombedarf im gesamten Markt Buttenheim lag 2019 bei rund 22 Millionen Kilowattstunden. Über die letzten Jahre ist er relativ konstant geblieben. Doch auf unserem Gemeindegebiet wird derzeit noch nicht einmal die Hälfte davon (rd. 46 %) aus Erneuerbaren erzeugt. Wir haben also alleine beim Strom bereits eine „Deckungslücke“ von 12 Mio kWh. Doch der Stromverbrauch wird in den nächsten Jahren stark ansteigen, weil auch in den Sektoren Wärme und Verkehr fossile Energieträger ersetzt werden müssen. Am einfachsten geschieht dies durch erneuerbar erzeugten Strom. Dadurch dürfte sich der Strombedarf in Buttenheim bis 2040 annähernd verdoppeln. Hinzu kommt, dass ländliche Regionen – ähnlich wie bei Nahrungsmitteln – seit jeher für die Stadt mitdenken müssen. Schon in einer überschaubar großen Stadt wie Bamberg wäre eine Energiewende ansonsten fast unmöglich.
Die Herausforderung ist also groß – aber durchaus zu bewältigen. Zum Beispiel könnte man dem Ziel mit nur zwei Windkraftanlagen neuerer Bauart und zwei oder drei PV-Freiflächenanlagen auf je 10 Hektar schon sehr nahe kommen. Dabei ist das Ausbaupotenzial von PV auf Dachflächen noch gar nicht mitgerechnet!

 

Gesundheitliche & soziale Aspekte

Als Infraschall wird Schall bezeichnet, dessen Frequenzbereich unterhalb von 20 Hertz liegt. Schall in diesem Bereich ist für den Menschen nicht hörbar. Nur bei relativ hohen Schalldruckpegeln ist er für den Menschen überhaupt wahrnehmbar. Infraschall kann grundsätzlich Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit, Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem oder auch Benommenheit auslösen. Dies trifft allerdings nur auf Infraschall zu, der die Wahrnehmbarkeitsschwelle des Menschen auch tatsächlich überschreitet.

Im täglichen Leben sind wir ständig Infraschallquellen ausgesetzt: Wind, der durch die Bäume streicht, aber auch technische Geräte wie Kompressoren oder Kühlschränke erzeugen Infraschall. Für eine verhältnismäßig hohe „Belastung“ sorgt zum Beispiel die Fahrt in einem Auto.

Auch Windenergieanlagen produzieren solchen Infraschall. Dessen Pegel liegt aber schon bei Abständen von nur 250 m zur Anlage weit unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Erst im Frühjahr 2021 hat sich gezeigt, dass eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die oft als Beleg für die Infraschall-Gefahr durch Windräder herangezogen wurde, wegen eines Rechenfehlers tausendfach überhöhte Werte enthält und wissenschaftlich nicht haltbar ist. Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse kann also davon ausgegangen werden, dass Infraschall aus Windenergieanlagen keine Gefährdung für die menschliche Gesundheit darstellt. Ein Wissenschaftler der Universität Bayreuth hat sich übrigens sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und eigene Messungen erstellt. Auf dieser Seite finden Sie seine Ergebnisse.

Auch wenn es diesen belegbaren Zusammenhang zwischen dem von Windenergieanlagen emittierten Infraschall und gesundheitlichen Auswirkungen nicht gibt: Laut einer australischen Studie zum sogenannten „Nocebo-Effekt“ kann allerdings bereits die bloße Sorge um eine mögliche Nebenwirkung dazu führen, dass sich die Befürchtungen erfüllen und vermeintlichen Nebenwirkung eintritt.

Für Windenergieanlagen gelten die gleichen zulässigen Schallimmissionswerte wie für andere Anlagen. Sie werden im Rahmen des zwingend erforderlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens festgelegt. Überschreitungen sind nicht zulässig und führen zu einer Verweigerung der Genehmigung.

Für den Anlagenbetrieb können z. B. Nachtabschaltungen vorgeschrieben werden, um die niedrigeren nächtlichen Lärmgrenzwerte einzuhalten. Planerisch können die Schalleinwirkungen auf Anwohner durch größere Abstände der Anlagen zu Wohngebäuden vermindert werden. Hierauf kann schon früh durch die Regionalplanung bzw. die Flächennutzungsplanung der Gemeinden Einfluss genommen werden.

Auch der Schattenwurf stellt eine Immission dar, die im Genehmigungsverfahren nach klaren Regeln zu prüfen ist: Für keinen Anwohner darf der Schattenwurf Maximalwerte von 30 Minuten täglich und 30 Stunden jährlich überschreiten. Die Einhaltung dieser Zeiten kann auch durch das Abstellen der Anlage gewährleistet werden. Die finanziellen Einbußen muss der Betreiber in Kauf nehmen. Andernfalls ist der Standort nicht genehmigungsfähig.

Bei der Untersuchung wird die theoretisch maximal mögliche Schattenwurfdauer zugrunde gelegt. Dabei wird z. B. die Bewölkung nicht berücksichtigt, weshalb die tatsächliche Schattenwurfdauer in der Praxis deutlich niedriger liegt. Durch eine sorgfältige Standortauswahl und Mindestabstände zur Bebauung lassen sich die Einwirkungen des Schattenwurfs auf Anwohner von Planungsbeginn an minimieren.

Die roten Flugsicherheitsleuchten von Windenergieanlagen sind je nach Topografie und Gebäudeausrichtung teils weithin sichtbar. Um die Lichtemissionen dieser sogenannten „Nachtbefeuerung“ möglichst gering zu halten, wurden in den letzten Jahren bedarfsgerechte Lösungen entwickelt, die inzwischen technisch umsetzbar sind und künftig beim Bau neuer Anlagen berücksichtigt werden müssen. Ein Passivradarsystem erkennt, ob überhaupt Flugzeuge in der Nähe sind. So können die Flugsicherheitsleuchten die meiste Zeit abgeschaltet bleiben.

Ökologische Aspekte

Wie andere Technologien stellen auch Windräder einen Eingriff in die Natur dar, der mit einer Gefährdung von Fledermäusen und Vögeln verbunden sein kann. Um diese Tiere zu schützen, werden die potenziellen Standorte für Windenergieanlagen schon in der Planungsphase genauestens überprüft. Im Genehmigungsprozess sind z. B. spezielle artenschutzrechtliche Prüfungen (saP) vorgeschrieben, um das Vorkommen gefährdeter und geschützter Arten zu analysieren.

Die Steigerung der Nabenhöhen bei modernen Anlagen kann die Gefahr vermindern, dass Vögel und Fledermäuse zu Tode kommen, da viele Arten nicht in den damit erreichten Höhen fliegen. Zu Zeiten hoher Flugaktivität kann die Anlage vorübergehend anhand festgelegter Abschaltintervalle außer Betrieb gesetzt werden. Außerdem sind Fledermaus-Detektoren im Einsatz, die Flugbewegungen über eine spezielle Annäherungssensorik erfassen, Anlagen können dann der Situation entsprechend gedrosselt werden.

Wichtig: Die Gefährdung durch Windräder steht in keinem Verhältnis zur Bedrohung von Vögeln durch Gebäude (v.a. Fenster, Glasfassaden), Straßenverkehr oder Freileitungen. Trotzdem muss alles dafür getan werden, Kollisionen mit Windrädern zu vermeiden.

Moderne Windenergieanlagen amortisieren sich energetisch je nach Standort und Bauweise bereits nach drei bis sechs Monaten. Nach dieser Zeit haben sie so viel Energie produziert, wie für Herstellung, Betrieb und Entsorgung an Energie aufgewendet werden muss.

Ähnlich kurz ist die Zeit, die ein Windrad für die Kompensation der bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung entstehenden Treibhausgas-Emissionen benötigt: Auch hier geht man von etwa drei bis acht Monaten aus.

Für fast alle in den Komponenten eines Windrads verwendeten Materialien bestehen geeignete Recyclingverfahren. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Beton (Fundament und, je nach Bauweise, Turm), Stahl (Turm) sowie zu einem geringen Anteil um weitere Metalle, z. B. Kupfer oder Aluminium (Generator und Anlagenelektronik). Die für die Gondel und Rotorblätter eingesetzten Verbundwerkstoffe aus (Glas- oder Kohle)Fasern und Kunstharzen werden auf Grund des derzeit geringen Aufkommens meist thermisch verwertet, zum Beispiel in der Zementherstellung. An hochwertigen Recyclingmöglichkeiten für die Verbundwerkstoffe wird derzeit intensiv geforscht. Mit zunehmenden Mengen durch außer Betrieb gehende Anlagen ist langfristig mit wirtschaftlichen und ökologischen Recyclingwegen zu rechnen. Die derzeitigen Recyclingquoten von Windenergieanlagen können bereits bei 80 bis 90 Prozent liegen.

Wirtschaftliche Aspekte

Der Ertrag der Anlagen ist abhängig von der Nennleistung und den sogenannten „Volllaststunden“, die sich ein Windrad dreht. Im geplanten Vorranggebiet herrschen mittlere Windgeschwindigkeiten von 6,3-6,9 m/s in 100 m über Gelände bzw. in 200 m sogar 8,0-8,3 m/s. Das sind sehr gute Voraussetzungen.

Bestehende Windräder im Windpark Oberngrub produzierten in den letzten Jahren bei einer Nennleistung von 1,5 MW ca. 2,8 Mio kWh/a. Die Nennleistung aktueller Anlagen beträgt bereits 5-6 MW, hier kann man deshalb mit einem Ertrag von rund 8-12 Mio. kWh pro Jahr rechnen.

Der durchschnittliche Stromverbrauch eines deutschen Haushalts beträgt ca. 3.000 kWh/a. Rechnerisch könnten also rund 3.000-4.000 Haushalte versorgt werden – schon durch eine einzige moderne Anlage!

Die Stromgestehungskosten für Windenergieanlagen an Land liegen mittlerweile nur noch bei 3,99 bis 8,23 ct/kWh. Sie können also bereits sehr gut mit fossilen Kraftwerken konkurrieren, deren Stromgestehungskosten derzeit meist zwischen 4,59 und 9,96 ct/kWh liegen. Insbesondere im Hinblick auf die stetig steigenden Kosten für konventionelle Energieträger (auch durch den steigenden CO2-Preis) kann die Windenergie zusammen mit anderen Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik eine preisstabile und klimafreundliche Stromversorgung gewährleisten.

Erneuerbare sind also konkurrenzlos günstig geworden – trotzdem sind die Strompreise für Verbraucher in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser paradoxe Effekt hat zwei Ursachen, nämlich das grenzkostenorientierte Strommarktmodell in Deutschland und die Berechnungsmethode der EEG-Umlage:

Strom aus Erneuerbaren Energien darf in Deutschland seit 2010 nicht mehr von den Verteilnetzbetreibern (z.B. Stadtwerken) direkt an Endkunden vermarktet, sondern muss von den bundesweiten Übertragungsnetzbetreibern direkt am Spotmarkt der Strombörse gehandelt werden. Das führt dazu, dass ein Überangebot an Erneuerbaren (viel Wind, viel Sonne) die Preise an der Börse sinken lässt. Trotzdem erhält der Anlagenbetreiber eine feste Einspeisevergütung. Diese systembedingten Differenzkosten zwischen dem erzielten Börsenpreis und der ausgezahlten EEG-Vergütung werden über die EEG-Umlage dann auf die Verbraucherstrompreise umgelegt. Je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage. Damit werden die Erneuerbaren quasi zum Opfer ihres eigenen Erfolgs. Eine neue Bundesregierung täte also gut daran, das Strommarktdesign in Deutschland grundlegend zu reformieren – denn Strom aus Erneuerbaren Energien ist künftig nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel.

Die Angst vor einem möglichen Wertverlust von Grundstücken in der Umgebung von Windenergieanlagen ist in der Regel unbegründet. Die Höhe eines solchen Verlusts ist deshalb auch nicht pauschal zu beziffern. Die Ursache hierfür liegt zum Großteil in der subjektiven Wahrnehmung der Windräder und der sie umgebenden Landschaft. Sind bereits Windräder in das Landschaftsbild integriert, so empfinden Anwohner oder potenzielle Käufer dies als weniger oder gar nicht störend. Dies spiegelt sich etwa auch in Erfahrungen aus Süddeutschland wider, wo sich die Immobilienpreise wenige Jahre nach der Errichtung von Windparks wieder auf dem ursprünglichen Niveau eingependelt haben.

Viele junge Menschen vertreten sogar die Ansicht, dass Windenergieanlagen in der Landschaft Ausdruck des ökosozialen Fortschritts, der regionalen Wertschöpfung sowie einer nachhaltigen Gesellschaft und damit positiv zu bewerten sind.

Quellen & weiterführende Informationen

Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) (2018): Windenergie in Bayern.

https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_118_windenergie_in_bayern.pdf

Bayerische Staatsregierung: Energieatlas – Wind – Umweltaspekte.

https://www.energieatlas.bayern.de/thema_wind/umweltaspekte.html

C.A.R.M.E.N. e.V., Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (2020): Akzeptanz für Windkraft. Eine Argumentationshilfe.

https://www.carmen-ev.de/wp-content/uploads/2020/12/Akzeptanz-fuer-die-Windenergie.pdf

Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme ISE (Hrsg.) (2018): Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien.

https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf

Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg: Fragen und Antworten zu Windenergie und Schall.

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/erneuerbare-energien/windenergie-und-schall

Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE): Forschungsergebnisse zur Vereinbarkeit von Ökologie und Energiewende.

https://www.naturschutz-energiewende.de

New European Wind Atlas.

https://map.neweuropeanwindatlas.eu/

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